Aktuelle VW Gewinnspiele im Juli 2019

Heute mit 2 neuen VW-Gewinnspielen. Zu gewinnen gibt es einen VW Tiguan und einen VW Golf. Viel Spaß beim Mitmachen und vor allem viel Glück!

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VW Gewinnspiele – Infos zum Hersteller Volkswagen

Vor allem mit seinem Kleinwagen up! ist Volkswagen seit vielen Jahren bei Auto-Gewinnspielen äußerst populär.

Der erste Volkswagen von Ferdinand Porsche

Bis in die 1930er Jahre waren Automobile vergleichsweise teuer und konnten daher nur von vermögenden Personen gekauft werden. Dies wollte Adolf Hitler 1934 ändern und forderte den Bau eines Autos für weniger als 1.000 Reichsmark. Die etablierten Autofirmen lehnten den Auftrag allerdings ab, weil sie den Preis für unerreichbar hielten. Stattdessen übernahm der Konstrukteur Ferdinand Porsche die Aufgabe. 1937 wurde schließlich die “Gesellschaft zur Vorbereitung des Volkswagens mbH” gegründet – die Keimzelle des heutigen Volkswagen-Konzerns. Als Standort für die Fabriken wurde ein dünn besiedeltes Gebiet in der Nähe der Burg Wolfsburg ausgewählt – wodurch im Laufe der Zeit die gleichnamige Stadt entstand.

Aufgrund des folgenden Zweiten Weltkriegs konnten zunächst aber nur wenige Fahrzeuge ausgeliefert werden. In der britischen Besatzungszone wurde die Produktion zunächst unter dem Namen “Wolfsburg Motor Works” weitergeführt. In diese Zeit fällt auch der Produktionsstart des legendären VW-Käfers. 1949 wurde das Unternehmen in die “Volkswagenwerk G.m.b.H.” umgewandelt und an das Land Niedersachsen übergeben. Dem Erfolg des Unternehmens tat dies keinen Abbruch: Schon 1955 stieg die Zahl der seit der Gründung verkauften Volkswagen auf eine Millionen. Das Werk in Wolfsburg wurde dementsprechend kontinuierlich erweitert und ist heute in etwa so groß wie Gibraltar. 1960 wurde ein Großteil des Unternehmens privatisiert, wobei das Land Niedersachsen bis heute ein Sperrminorität besitzt.

Im Laufe der Jahre wurden zudem immer neue Marken in den Konzern integriert. Den Anfang machte bereits in den 1960er Jahren Audi. Später folgten unter anderem Seat und Skoda im Automobilbereich sowie MAN und Scania im Bereich der Nutzfahrzeuge. Nach einer gescheiterten Übernahme ist auch Porsche inzwischen Teil des VW-Konzerns.

Die Automarke Volkswagen

Trotz der inzwischen entstandenen Markenvielfalt unter dem Dach der Volkswagen AG werden weltweit die meisten Fahrzeuge noch immer von der Marke Volkswagen verkauft. Diese ist breit aufgestellt und verkauft Autos vom Kleinstwagen bis hin zu Vans, SUVs und zur oberen Mittelklasse. Der in der Oberklasse angesiedelte Phaeton erwies sich hingegen als nicht erfolgreich und wurde inzwischen wieder eingestellt. Dennoch unterscheidet sich die Automarke Volkswagen damit von den anderen Marken innerhalb des Konzerns. Diese bedienen zumeist nur ein spezielles Segment und bieten keine vollständige Produktpalette für alle Käuferschichten an.

Die Automarke Volkswagen wurde zudem auch für die Expansion in Schwellenländer genutzt – etwa Brasilien, Mexiko, Südafrika und China. Dies geschah vor allem im Reich der Mitte mit großem Erfolg. So werden heute in China mehr Autos mit dem klassischen VW-Logo verkauft als in der gesamten Europäischen Union. Diese hohe Abhängigkeit wird von vielen Beobachtern inzwischen aber auch durchaus kritisch gesehen. Aufgrund der geringeren Kaufkraft vor Ort werden die Fahrzeuge in den Schwellenländern zumeist deutlich günstiger angeboten als in Europa. Außerdem werden sie an die örtlichen Bedingungen – etwa schlechtere Straßen – angepasst. Im Gegenzug werden Abstriche bei Qualität und Ausstattung gemacht.

Inzwischen wurde zudem ein weltweites Netz an Produktionsstandorten aufgebaut. Die in Deutschland unter der Marke Volkswagen verkauften Autos werden unter anderem in Portugal, Spanien, der Slowakei, Brasilien und Südafrika gebaut. Bei den Nutzfahrzeugen gibt es zudem zwei Standorte in Polen. In China war Volkswagen zudem gezwungen, drei Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Firmen zu gründen.

Aktuelle Modelle und Fahrzeuge

Kleinstwagen: Der VW up! ist das kleinste Modell der Marke Volkswagen und wurde lange prominent auf den Trikots des VFL Wolfsburg beworben. In der Standardvariante hat er drei Türen und wurde auf Basis des New-Small-Family-Baukastensystems entwickelt. Im Jahr 2018 entfielen rund acht Prozent der Verkäufe auf die Version mit Elektroantrieb.

Kleinwagen: Der Polo ist inzwischen schon ein Volkswagen-Klassiker und existiert bereits seit den 1970er Jahren. Mittlerweile wird die sechste Generation des Kleinwagens verkauft, die auf der neu eingeführten MQB-A0-Plattform basiert. Das Fahrzeug wird als fünftürige Limousine vertrieben und kann optional mit einem Erdgasantrieb ausgestattet werden.

Kompaktklasse: Das am häufigsten verkaufte Volkswagen-Modell ist aber der VW Golf. Dieser hat inzwischen die siebte Generation erreicht und wird regelmäßig noch einmal als Golf Variant neu aufgelegt. Der Antrieb erfolgt in der Regel durch einen Benzin- oder Dieselmotor. Es gibt aber auch eine Version mit Hybrid-Antrieb und einen E-Golf.

Mittelklasse: Der VW Passat wird mittlerweile in der achten Generation gebaut und basiert auf dem Modularen Querbaukasten. Gegenüber den Vorgängermodellen konnte so vor allem der Platz im Innenraum deutlich ausgeweitet werden. Vielleicht auch deswegen wurde das Fahrzeug im Jahr 2015 zum “Auto des Jahres” gewählt. Auch der Passat kann wahlweise als Hybrid-Fahrzeug erworben werden.

Obere Mittelklasse: Der Arteon ist so etwas wie der interne Nachfolger des eingestellten Phaeton. Preislich orientiert sich das Fahrzeug allerdings deutlich näher an der oberen Mittelklasse. Auch hier kam bei der Entwicklung der modulare Querbaukasten zum Einsatz.

Geländewagen: In dieser Kategorie ist die Marke VW erst seit den 2000er Jahren aktiv, inzwischen mit dem Touareg III, dem Tiguan II und dem T-Roc aber breits dreifach vertreten.

Volkswagen heute

Die Marke Volkswagen stand im Zentrum des Dieselskandals, der bis heute noch nicht vollständig ausgestanden ist. Noch immer drohen dem Konzern hier empfindliche Strafen. Der Skandal hat zudem auch dafür gesorgt, dass der langjährige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn seinen Posten räumen musste. Auf ihn folgte zunächst Matthias Müller, der inzwischen aber durch Herbert Diess ersetzt wurde. Der neue Firmenchef hat vor allem das Thema Elektromobilität in den Fokus gerückt. So sollen nicht nur die bestehenden Modelle auch mit Elektromotor angeboten werden, sondern auch reine Elektro-Modelle auf den Markt kommen. Als erstes wird dies auf das Modell ID.3 zutreffen. Ein weiteres Modell – intern “MEB Entry” genannt – soll zudem unter 20.000 Euro kosten und damit dem Begriff Volkswagen gerecht werden. Auch der legendäre VW Bulli wird mit Elektromotor neu aufgelegt.

Folgt man der Stimmrechtsverteilung auf der Hauptversammlung der Volkswagen AG gehört die Mehrheit des Unternehmens der Porsche Automobil Holding SE – und damit den Familien Porsche und Piech. Hinzu kommt das Land Niedersachsen, das bei wichtigen Entscheidungen faktisch ein Veto-Recht besitzt. Größter zusätzlicher Aktionär ist das Emirat Katar. Diese drei Anteilseigner kommen auf 89,2 Prozent der stimmberechtigten Aktien. Im Deutschen Aktienindex ist die VW-Stammaktie daher nicht mehr vertreten. Sie wurde durch die breiter gestreute VW-Vorzugsaktie ersetzt. Deren Besitzer haben kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung, erhalten dafür aber eine höhere Dividende.

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